Vortrag von Andreas Zumach

Vortrag von Andreas Zumach
Unsere besondere Verantwortung gegenüber Israel

Zeit: 08.11.18, 19.30 Uhr
Ort: Buchladen Neuer Weg, Würzburg (Sanderstr. 23 – 25)

Seit 1988 ist Andreas Zumach Schweiz- und UNO-Korrespondent. Er arbeitet als freier Korrespondent
für deutsch- und englischsprachige Print- und Rundfunkmedie und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit
Themen des Völkerrechts, der Menschenrechtspolitik, der Sicherheitspolitik, der Rüstungskontrolle und internationalen Organisationen.

Nachträgliche Ergänzung zur Veranstaltung

Die AUSSTELLUNG wird im Buchladen gezeigt
DIE NAKBA
(Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948)
https://www.lib-hilfe.de/infos_ausstellung.html

Veranstalter:
Ökopax e.V. (Organisator), DFG-VK Würzburg, Attac Würzburg, Florakreis, Kuba-Soli

Demo gegen Rechts am 29.09. in Würzburg

Ein großes Hallo!

Wir freuen uns, wenn ihr mit uns auf den Straßen Würzburgs ein Zeichen für Zivilcourage, Solidarität und Toleranz in unserer Gesellschaft setzt!

Die schrecklichen Ereignisse in Chemnitz haben wieder bewiesen, dass in unserer heutigen Zeit Werte wie Toleranz, Nächstenliebe und Solidarität keine Selbstverständlichkeit mehr sind und menschenverachtende Hetzreden und Gewalt gegen Menschen anderer Herkunft wieder salonfähig werden. Gerade deshalb ist es jetzt noch wichtiger denn je, auf die Straße zu gehen und zu zeigen: #WIRSINDMEHR

Wir rufen zu einem gemeinsamen Soli-Zug mit Redner*Innen und Musik auf, um diesen fremdenfeindlichen Rechtspopulist*Innen, die meinen, sie könnten ohne Konsequenzen öffentlich rassistische Reden schwingen deutlich zu machen, dass sie nicht für uns sprechen! Setzen wir gemeinsam ein Zeichen!

Route:

Beginn: 14 Uhr Vierröhrenbrunnen vorm Rathaus
Ende: 15:30 Uhr Hauptbahnhof

Eine Veranstaltung von:
DGB
DIE LINKE
Grüne Jugend
Jusos
SDAJ
ver.di Jugend

Auch der Florakreis unterstützt die Veranstaltung !

Veranstaltung „Polizeistaat 4.0″

Gegenkundgebung zu „Kandel ist überall“ in Schweinfurt

Herz statt Hetze
Unter dem Namen „Kandel ist überall“ haben extrem rechte „Bürgerbündnisse“ und
„Frauenbündnisse“ in den vergangenen Monaten in verschiedenen Orten, vor allem in
Rheinland-Pfalz, Aufmärsche und Kundgebungen durchgeführt, zum Teil unter offener
Beteiligung von Neonazis und „Identitärer Bewegung“. Nun ruft dieser Zusammenschluss am
8. September ab 14.00 Uhr zur Demo auf dem Schweinfurter Marktplatz auf. Auch auf
Facebook werden die Redner*innen und AfD-Kandidaten Richard Graupner, Andrea und
Christian Klingen beworben.
Wir sagen: Herz statt Hetze!
Diese rechtspopulistischen Parteien und Gruppierungen schüren Ängste und
Verunsicherungen bei den Menschen. Es werden Feindbilder beschworen und Institutionen
unserer Demokratie in Frage gestellt. Lasst uns dagegen ein gemeinsames Zeichen setzen.
Bringt Blumen zur Kundgebung mit. Gemeinsam legen wir damit ein Herz auf dem Martin-
Luther-Platz. Ein Zeichen gegen Gewalt und für Demokratie und Respekt.
Komm am Samstag, 8. September um 13.30 Uhr
zum Martin-Luther-Platz in Schweinfurt

Neben der Blumenaktion gibt es ein offenes Mikro. Bitte meldet euch bis Donnerstag bei
uns, wenn ihr einen Redebeitrag machen wollt.

1 Jahr Verbot von linksunten.indymedia.org

Gestern vor 1 Jahr wurde im Zuge der Repressionswelle gegen Linke und Autonome nach den Ereignissen rund um den G20-Gipfel in Hamburg die linke Medienplattform linksunten.indymedia.org illegalisiert. Das Innenministerium stützte sich dazu auf Bestimmungen im Vereinsrecht, eine „windige“ Konstruktion.
Man muss nicht immer inhaltlich mit allem einverstanden sein, was auf dieser Plattform zu lesen war. Aber, was damit von staatlicher Seite vollzogen wurde, war ein weiterer, besorgniserregender Schritt in Richtung staatlicher Zensur und Einschränkung unbequemer, linker, antikapitalistischer Medienpräsenz. Diese Zensur fand auch europaweit statt, wie sich an den internationalen Fahndungsaufrufen und Razzien nach dem Hamburger Gipfel festmachen lässt.
Im Klima des politischen Rechtsrucks macht es die erneute Ausweitung staatlicher Befugnisse in den Netzwerken linken Medienprojekten immer schwerer, eine unabhängige und linke Medienpräsenz aufrecht zu erhalten.
Gegen dieses Verbot und die Razzien, die auch der Einschüchterung dienen sollen, wird von Anfang an gerichtlich vorgegangen. Um die Kosten der Verfahren stemmen zu können, hat die Rote Hilfe Stuttgart ein Spendenkonto eingerichtet:

Rote Hilfe OG Stuttgart
DE66 4306 0967 4007 2383 13
GENODEM1GLS
Stichwort: linksunten Prozesskosten

Widerstand braucht Solidarität! Die Linke braucht Plattformen dieser Qualität gegen eine autoritäre Formierung der Gesellschaft.

Sch.

PS: Artikel aus dem Archiv von linksunten.indymedia.org können eingesehen werden bei (vor dem Verbot):
https://web.archive.org/web/*/http://linksunten.indymedia.org/