Von Schulschwänzern und Klimaterroristen

Von Schulschwänzern und Klimaterroristen

Ein Vortrag über die verschiedenen Akteure der Klimabewegung, deren Ziele und Methoden

Räumungen im Hambacher Forst, Verkehrsblockaden in London, zehntausende Schülerinnen und Schüler auf der Straße – Seit Monaten beherrschen Klima- und Umweltproteste die Medien und den öffentlichen Diskurs. Doch wer demonstriert da eigentlich? Seit einem Jahr begleitet der Fotograf Leon Enrique Proteste der Klimabewegung in ganz Europa mit der Kamera. Nun wird er seine Langzeitreportage mit eindrucksvollen Bildern vorstellen.

Termin: Donnerstag 06.06.2019 um 19:30

Ort: Buchladen Neuer Weg, Sanderstraße 23-25, Würzburg

Eintritt frei – um Spenden wird gebeten.

Veranstalter: Ende Gelände Würzburg, Keinhamehr

Facebook: www.facebook.com/events/644325215992855/

Demo: Machen wir Würzburg zum sicheren Hafen

Zeit: Samstag, 18.05.2019, ab 14.00 Uhr
Startort: Hauptbahnhof Würzburg

Veranstalter: Bündnis „Seebrücke Würzburg“

Aufruf:
Mehr als jeder zehnte Mensch stirbt derzeit beim Versuch das Mittelmeer zu überqueren. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren ist diese Zahl deutlich gestiegen. Gleichzeitig gibt es keine von der EU organisierte Seenotrettung und NGOs werden blockiert und kriminalisiert.

Deswegen wollen wir am 18.05.2019 auf die Straße gehen und ein Zeichen für Menschlichkeit, Solidarität und die Notwendigkeit von Seenotrettung setzen. Auch Würzburg soll zum sicheren Hafen für geflüchtete Menschen werden.

Stoppt das Sterben im Mittelmeer!

Flora-Treffen zur Krise in Venezuela

Der Florakreis trifft sich am 25.04. um 18:00 Uhr in der Gaststätte „Zur Zeller Au“ (Wredestr. 23, 97082 Würzburg). Themen der diesmal gemeinsam mit dem Forum Internationale Politik der Würzburger LINKEN veranstalteten öffentlichen Sitzung sind die Nachbesprechungen zum Ostermarsch und zur inzwischen erfolgreichen Initiative in Würzburg eine Straße nach dem Pazifisten Prof. Franz Rauhut zu benennen sowie als Hauptthema eine Diskussion zur Krise in Venezuela:

Als sich am 23.01.2019 Juan Guaidó zum Interimspräsidenten Venezuelas erklärte, dauerte es nicht lange, bis er von zahlreichen Staaten, angeführt von den USA über Brasilien, Kolumbien hin zu fast allen EU-Staaten, anerkannt wurde. Zum 2018 wiedergewählten sozialistischen Präsidenten Nicolás Maduro, dem von der Opposition Amtsmissbrauch und die Verursachung der humanitären Krise Venezuelas vorgeworfen wird, halten weiterhin u.a. Russland, China, die Türkei, Südafrika, Nicaragua, Bolivien und Kuba. Doch welche Schuld hat Maduro wirklich an der Verarmung von Teilen der Bevölkerung, wenn das Land seit Jahren unter Wirtschaftssanktionen durch die USA leidet? Wie ist die Anerkennung Guaidós durch so viele Staaten mit der venezolanischen Verfassung und dem Völkerrecht vereinbar? Welche Rolle spielt das Militär in Venezuela? Es ist wenig überraschend, dass USA und EU auf der einen sowie Russland, China und die Türkei auf der anderen v.a. wirtschaftliche Ziele in dem rohstoffreichen Land verfolgen. Daher droht die Gefahr, dass aus dem jetzigen Stellvertreterkonflikt ein neuer Stellvertreterkrieg wird.

Wir begrüßen dazu die Würzburger Bundestagsabgeordnete der LINKEN, Simone Barrientos, die auch stellv. Vorsitzende der Parlamentariergruppe „Andenstaaten“ ist. Ein DLF-Interview mit Simone zur Situation in Venezuela kann hier nachgehört bzw. -gelesen werden.

Alle Interessierten sind hiermit eingeladen!

Franz-Rauhut-Straße für Würzburg

WÜRZBURG
12. April 2019 15:48 Uhr

Eine Straße erinnert an Pazifist Franz Rauhut

Er war ein Kämpfer für den Frieden. Dass viele junge Männer nicht zur Bundeswehr mussten, verdanken sie seiner Beratung. Jetzt wird eine Straße nach ihm benannt.

Der Würzburger Stadtrat hat am Donnerstag mehrheitlich beschlossen, eine Straße nach dem Würzburger Romanisten und Pazifisten Prof. Franz Rauhut (1898 bis 1988) zu benennen. Es handelt sich dabei um ein Teilstück der Sanderstraße zwischen Sanderring und Sanderglacisstraße/Am Studentenhaus. Der Straßenbenennung lag ein interfraktioneller Antrag zugrunde, der mehrheitlich von den Fraktionen der SPD und den Grünen getragen war.

In einer Pressemitteilung des Würzburger Florakreises, der die Straßenbenennung mit initiiert hatte, heißt es, man empfinde „Freude und Genugtuung darüber, dass damit ein großer Humanist und Menschenfreund, ein aufrechter und unerschrockener Streiter gegen die Geißel des Krieges und ein weithin anerkannter Wissenschaftler mit der Benennung eine Straße nach ihm geehrt wird“.

In Würzburg und Umgebung wurde Rauhut vor allem dadurch bekannt, dass er in seiner Wohnung in der Sanderau mehr als 32 Jahre lang junge Männer beriet, die den Kriegsdienst verweigern wollten, als in Deutschland noch die allgemeine Wehrpflicht herrschte. Bereits während der NS-Zeit ließ der Romanist Rauhut seinen Studierenden gegenüber seine kritisch-antimilitaristische Einstellung erkennen, weshalb ihm von den damaligen Machthabern eine Professur verweigert wurde. Erst nach Ende des Zweiten Weltkriegs erhielt Rauhut den Ruf auf den Lehrstuhl für Romanische Philologie an der Universität Würzburg.

Artikel: https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Eine-Strasse-erinnert-an-Pazifist-Franz-Rauhut;art735,10218391

Daten zum Ostermarsch

Weil in der Grafik nur sehr schwer die Rohdaten zum Ostermarsch zu lesen sind, hier die Fakten:
Zeit: 20.04.19
Beginn: 11.00 Uhr
Start: Hofstr./MOZ
Ende: Oberer Markt