Update Fulda, 16.02.

Es gibt neue Daten zur Demo gegen den III. Weg in Fulda:
-Beginn ist nun bereits um 15.00 Uhr am Universitätsplatz
-Abschlusskundgebung um ca. 18.30 Uhr, ebenfalls dort
- die genaue Demoroute liegt noch nicht fest

Alle weiteren Infos fortlaufend unter:
https://www.fulda-stellt-sich-quer.eu/wir-sind-fulda-16-02-2019
https://www.facebook.com/VereinFuldastelltsichquer/

Der Bus ab Würzburg fährt um 11.45 Uhr los.
Ort wird bei Anmeldung bekannt gegeben
Anmeldung: antifa-wuerzburg(at)riseup.net
Preis: € 13,- /€ 18,- (Solipreis), nur noch wenige Karten !

Zugfahrt: ab 13.01 Uhr, Gleis 6 (E-G)
Wegen Gruppenticket ist der Treffpunkt um 11.30 Uhr unter der Uhr/Zuglaufanzeige

Demo gegen III. Weg in Fulda

Wir sind Fulda #wirsindmehr Kein Ort für Nazis!

Am Samstag, 16. Februar 2019 wird die militante rechtsextreme Partei „Der III. Weg“ in Fulda einen „Gedenkmarsch“ anlässlich der Bombardierung Dresdens am 13. Februar 1945 veranstalten. Nach Fürth (2012), Ostrava (2013), Karlsbad (2014), Wunsiedel (2015), Worms (2016), Würzburg (2017) und Nordhausen (2018) ist nun Fulda von den Neonazis auserkoren, hier ihren alljährlichen. „Fackelmarsch – Ein Licht für Dresden“ durchzuführen und einen jährlichen Gedenktag fordern.
„Der III. Weg“ ist die Nachfolgerin der seit 2014 verbotenen Nazi-Dachorganisation „Freies Netz Süd“. Sie versteht sich als „nationalrevolutionäre“ Partei und steht ideologisch in der Tradition der NSDAP.

Geschichtsrevisionismus, Nationalismus, Antisemitismus, Rassismus und Chauvinismus prägen das Programm der Partei. Dies spiegelt sich auch in dem Aufruf des „III. Weg“ für den 16. Februar wider. Skrupellos werden die Angriffe der Alliierten in Kriegsverbrechen umgedeutet, um so die Verbrechen des NS-Regimes zu relativieren und die Täter*innen Hitler-Deutschlands zu Opfern zu stilisieren.

Durch das Einwerfen von Flyern beim Anmelder der Gegenproteste und Veröffentlichung eines Bildes seines Hauses auf ihrer Homepage versucht der III. Weg bereits im Vorfeld des Fackelmarsches die Initiatoren einzuschüchtern und zu bedrohen. Wir werden uns nicht, durch dieses typische Agieren für die gewaltbereiten Mitglieder der Kleinstpartei, einschüchtern lassen. Wie bereits nach den Morddrohungen in 2017 bestärkt es uns in unserem Handeln!

Wir rufen alle DemokratInnen dazu auf, am 16. Februar zu zeigen, dass in unserer Stadt kein Platz für Hass ist. Wir wollen nicht, dass in Fulda Nazis ihre menschenverachtenden gesellschaftlichen Vorstellungen propagieren!
Wir lassen nicht zu, dass Neonazis Menschen bedrohen oder angreifen! Wir sind #unteilbar und #wirsindmehr! Es wird in 2019 kein neues 1939 in Fulda geben!
Lasst uns den Aufmarsch der Neonazis durch demokratische, kreative, laute und friedliche Proteste zu einer Blamage für diese Neonazis machen. Zeigen wir gemeinsam: In Fulda ist kein Platz für den III. Weg und andere neofaschistische Parteien. Fulda ist und bleibt weltoffen, bunt und tolerant. Unsere Barockstadt ist kein Ort für Neonazis!

Wir erwarten Euch am Samstag, 16.02.2019 ab 16.00 Uhr in der Fuldaer Innenstadt! Genaue Details zu Ort und Ablauf werden noch bekannt gegeben. Stay tuned

Hinweis: Infos für Würzburg folgen noch !!

Konzert „Wir leben trotzdem“ mit Esther Bejarano & Microphone Mafia

Samstag, 19.01.2019, 20.00 Uhr
Ort: Posthallen Würzburg

Als eine der letzten Überlebenden des Frauenorchesters in Auschwitz ist Esther Bejarano bis heute und auch mit ihren 94 Jahren noch wach für politische Fragen. Sie engagiert sich politisch gegen Faschismus und für Toleranz, setzt
sich als Zeitzeugin für Aufklärungsarbeit in Schulen und für Erinnerungsarbeit ein und ist Mitbegründerin und Vorsitzende des Auschwitz-Komitees. Gemeinsam mit der Rap-Band Microphone Mafia tourt sie seit 2009 von Ort zu Ort und bewegt das Publikum mit Lesungen aus ihrer Biographie und einem Songprogramm, das in verschiedenen Sprachen gesungen und als Rap neu interpretiert wird.

Veranstaltet von der KHG, dem Asyl-AK der KHG und dem Bündnis für Demokratie und Zivilcourage e.V. und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Würzburg und Unterfranken e.V.. Gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben“

Für die Veranstaltungen gilt der folgende Einlassvorbehalt: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zuritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Vortrag von Andreas Zumach

Vortrag von Andreas Zumach
Unsere besondere Verantwortung gegenüber Israel

Zeit: 08.11.18, 19.30 Uhr
Ort: Buchladen Neuer Weg, Würzburg (Sanderstr. 23 – 25)

Seit 1988 ist Andreas Zumach Schweiz- und UNO-Korrespondent. Er arbeitet als freier Korrespondent
für deutsch- und englischsprachige Print- und Rundfunkmedie und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit
Themen des Völkerrechts, der Menschenrechtspolitik, der Sicherheitspolitik, der Rüstungskontrolle und internationalen Organisationen.

Nachträgliche Ergänzung zur Veranstaltung

Die AUSSTELLUNG wird im Buchladen gezeigt
DIE NAKBA
(Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948)
https://www.lib-hilfe.de/infos_ausstellung.html

Veranstalter:
Ökopax e.V. (Organisator), DFG-VK Würzburg, Attac Würzburg, Florakreis, Kuba-Soli

Demo gegen Rechts am 29.09. in Würzburg

Ein großes Hallo!

Wir freuen uns, wenn ihr mit uns auf den Straßen Würzburgs ein Zeichen für Zivilcourage, Solidarität und Toleranz in unserer Gesellschaft setzt!

Die schrecklichen Ereignisse in Chemnitz haben wieder bewiesen, dass in unserer heutigen Zeit Werte wie Toleranz, Nächstenliebe und Solidarität keine Selbstverständlichkeit mehr sind und menschenverachtende Hetzreden und Gewalt gegen Menschen anderer Herkunft wieder salonfähig werden. Gerade deshalb ist es jetzt noch wichtiger denn je, auf die Straße zu gehen und zu zeigen: #WIRSINDMEHR

Wir rufen zu einem gemeinsamen Soli-Zug mit Redner*Innen und Musik auf, um diesen fremdenfeindlichen Rechtspopulist*Innen, die meinen, sie könnten ohne Konsequenzen öffentlich rassistische Reden schwingen deutlich zu machen, dass sie nicht für uns sprechen! Setzen wir gemeinsam ein Zeichen!

Route:

Beginn: 14 Uhr Vierröhrenbrunnen vorm Rathaus
Ende: 15:30 Uhr Hauptbahnhof

Eine Veranstaltung von:
DGB
DIE LINKE
Grüne Jugend
Jusos
SDAJ
ver.di Jugend

Auch der Florakreis unterstützt die Veranstaltung !