Daten zum Ostermarsch

Weil in der Grafik nur sehr schwer die Rohdaten zum Ostermarsch zu lesen sind, hier die Fakten:
Zeit: 20.04.19
Beginn: 11.00 Uhr
Start: Hofstr./MOZ
Ende: Oberer Markt

Würzburger Ostermarsch 2019

Aufruf zum Würzburger Ostermarsch 2019

Keine EU-Armee!

Die EU erwartet von ihren Mitgliedsstaaten, sich stärker im Bereich „Sicherheit und Verteidigung“ einzubringen. 28 Millionen Euro hat die EU 2018 allein für „vorbereitende Maßnahmen im Bereich Verteidigungsforschung“ ausgegeben. Hinzu kommt eine EU-Armee, die mehrere 100 Millionen Euro verschlingen wird.

Auch Deutschland zieht nach und erhöht seinen Verteidigungsetat auf 1,5% des Bruttoinlandsprodukts, das entspricht ca. 60 Milliarden Euro oder ca. 17% Prozent des Bundeshaushalts. Zudem übernimmt Deutschland noch die Leitung der neuen „Speerspitze“ (engl. „VJTF“ = Very High Readiness Joint Task Force) und stellt mit 4000 Soldatinnen und Soldaten die Hälfte der 8000 Personen starken schnellen Eingreiftruppe. Diese soll zukünftig in 72 Stunden gefechtsbereit sein und in die Abschreckungsstrategie gegen Russland integriert werden. Dabei ist die „VJTF“ nur ein Teil des von der NATO forcierten Gesamtkonzepts einer europäischen „Task Force“ mit zukünftig rund 40.000 Einsatzkräften aus Streitkräften der EU Mitgliedsstaaten.

Das wird die internationalen Konflikte verschärfen und erschwert eine Entspannungspolitik. Gerade jetzt, wo der INF-Vertrag zur Abrüstung der Atomwaffen aufgekündigt wurde, wäre eine Entspannungspolitik wichtig.

Es beginnt wieder ein weltweites atomares Aufrüsten, während gleichzeitig Hunger und Armut steigen.

Fakt ist: die Militäreinsätze der neueren Geschichte brachten keine Verbesserung für die Länder, in denen sie geführt worden sind. Sie destabilisierten die Lage vor Ort und sorgten für eine höhere Rendite bei den Geldgebern, Produzenten und Zulieferern der Rüstungsindustrie.

Daher sagen wir:

Nein zu einer „EU-Armee“

Nein zur Erhöhung von Rüstungsetats

Nein zum aktuellen Säbelrasseln in Osteuropa!

Wir fordern:

Abrüsten statt Aufrüsten, kürzt den Militäretat!

Diplomatie statt Waffen, keine europäischen Angriffskriege!

Aufbau statt Waffenexport, absolutes Rüstungsexportverbot!

Veranstalter: Ökopax, DFG-VK Wü und SW, Attac Wü, SDAJ Wü, Pax Christi Wü, DGB Kreisverband Wü, verdi Jugend, Weltladen Wü, Florakreis, Cuba Solidarität

Was ist los mit Würzburgs rechtem Rand?

„Was ist los mit Würzburgs rechtem Rand?“ In diesem Vortrag von Salvatore Salzmann geht es um die „rechte Szene Unterfrankens vor den Europawahlen“

Termin: Mittwoch 10.4.2019 um 20.00 Uhr
Ort: Buchladen Neuer Weg, Sanderstraße 23-25, 97070 Wü

Eintritt: frei – um Spenden wird gebeten
Veranstalter sind: ÖKOPAX e.V., Buchladen Neuer Weg, Bündnis für Demokratie und Zivilcourage e.V., Jugendbildungsstätte Unterfranken, Florakreis Würzburg

Flora-Treffen zur Zivilklausel

Der Florakreis trifft sich am 14.03. um 18:30 Uhr in der Gaststätte „Zur Zeller Au“ (Wredestr. 23, 97082 Würzburg). Themen der diesmal öffentlichen Sitzung sind die Vorbereitungen zu den Veranstaltungen am 16.03. und 18.03. in Gedenken an den Würzburger Pazifisten Franz Rauhut und ein Vortrag mit Diskussion zur Zivilklausel.

Zivilklauseln verpflichten Forschungseinrichtungen wie Universitäten dazu, dass jegliche Forschung ausschließlich friedlichem Zwecke dient. Unter dem Deckmantel der „Deregulierung“ versucht die schwarz-gelbe Regierung in NRW nun die erst 2014 eingeführte Zivilklausel an Hochschulen wieder abschaffen.

Bei einer Zivilklausel bzw. Friedensklausel geht es um das Spannungsfeld zwischen der Wissenschaftsfreiheit/Forschungsfreiheit (Art. 5 Grundgesetz) und der „Friedensfinalität“ (Erhard Denninger) des Grundgesetzes, um die Verantwortung von Universitäten, Forschenden, Lehrenden und Studierenden. Freiheit von Wissenschaft, Forschung und Lehre ist keine Freiheit zum Krieg.

Dazu spricht Rechtsanwalt und Diplompädagoge Prof. Dr. Arnold Köpcke-Duttler.

Alle Interessierten sind hiermit eingeladen!

Öffentliche Lesung zum Gedenken an den Pazifisten Franz Rauhut

Anlässlich des 30. Todestages des Pazifisten und Humanisten Prof. Dr. Franz Rauhut starteten ehemalige Kollegen, Freunde und Wegbegleiter im letzten Jahr eine Initiative, um in Würzburg eine Straße nach diesem engagierten Kriegsgegner und streitbaren Humanisten benennen zu lassen. Der Antrag dazu liegt dem Stadtrat vor.
Im Rahmen einer Öffentlichen Lesung auf dem Sternplatz am 16. März von 20.00-21.00 Uhr werden von Mitstreitern Rauhuts wichtige Texte und Gedanken aus seinem Werk vorgestellt. In diesem spricht er sich stets leidenschaftlich gegen Krieg, Gewalt und Militarisierung aus, aber auch für Zivilcourage und Soziale Verteidigung.
Die Lesung läuft im Vorfeld der städtischen Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Bombardierung Würzburgs.